Zum Seitenanfang

Allgemeine Informationen zur Patientenaufnahme

In der Regel erfolgt die Einweisung in unsere Klinik über Ihren Hausarzt oder einen Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Nach Rücksprache mit unserem Belegungsmanagement erhalten Sie, wenn möglich, sogleich einen Aufnahmetermin oder wir benachrichtigen Sie, sobald ein Platz für Sie frei geworden ist.

Unsere kbo-Lech-Mangfall-Kliniken sind rund um die Uhr für Sie erreichbar und werden Ihnen weiterhelfen. Die jeweiligen Kontaktdaten finden Sie auf den Standort-Seiten/hier.

Was ist in einer Notsituation zu tun?

In einer akuten seelischen Krise sind unsere Mitarbeiter/innen rund um die Uhr für Sie da. Wenn es Ihnen möglich ist, melden Sie sich bitte vorher telefonisch an.
hre Kontaktperson in den Kliniken sind in der Regel eine Ärztin oder ein Arzt, in bestimmten Fällen auch eine Psychologin/ein Psychologe oder - wenn Sie schon früher einmal in einer unserer Kliniken waren - Bezugspersonen aus anderen Berufsgruppen.

Eine stationäre Aufnahme ist nicht immer notwendig; häufig hilft in der Akutsituation schon ein Telefonat oder ein ambulantes Gespräch. Falls ein stationärer Aufenthalt notwendig sein sollte, erhalten Sie von unseren Mitarbeiter/innen in der Patientenaufnahme Ihren Aufnahmetermin. Sollte unsere Klinik gerade voll belegt sein, werden Sie umgehend darüber informiert, wann ein Platz für Sie frei geworden ist.

Die Dauer Ihres Klinikaufenthaltes hängt von Art und Schwere Ihres Krankheitsbildes ab, ein wenige Tage dauernder Aufenthalt im Sinne einer Krisenintervention ist möglich.

Informationen zur ambulanten, tagesklinischen und stationären Aufnahme

Ambulante Behandlung

Sollten Sie an einer Behandlung in einer unseren Institutsambulanzen Interesse haben, kontaktieren Sie diese bitte direkt am jeweiligen Standort.

Bitte beachten Sie, dass die ambulante Versorgung in unseren Institutsambulanzen (die Kontaktdaten finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Standorten) nur zu den angegebenen Sprechzeiten erfolgt.

Ihr Kontakt zu unseren psychiatrischen Institutsambulanzen:

Tagesklinische Behandlung

Voraussetzung für die Aufnahme in die Tagesklinik ist eine ausreichende psychische Stabilität, da diese teilstationäre Behandlung nur tagsüber von Montag bis Freitag erfolgt und die Abende, Nächte, Wochenenden und Feiertage daheim verbracht werden.
Der große Vorteil dieses Behandlungsrahmens ist, dass die Bindungen zu Familie, Freunden und Bekannten durchgängig erhalten bleiben und wichtige Dinge oder Termine außerhalb der Therapiezeiten erledigt werden können.
Die Tagesklinik ist somit ein wichtiger Baustein in der Kette ambulanter und stationärer Versorgung. Eine tagesklinische Behandlung kann sowohl als Übergang von einer stationären zu einer ambulanten Behandlung dienen als auch eine Alternative zu einem stationären Aufenthalt sein. Akut-unkontrollierte Selbst- und Fremdgefährdung, akute Vergiftungen oder Entzugsbeschwerden sowie fortgeschrittene hirnorganische Erkrankungen mit Desorientiertheit werden hier allerdings nicht behandelt.

Ihr Kontakt zu unseren Tagesklinken:

Stationäre Einweisung

Liegt eine Einweisung durch ihren behandelnden, niedergelassenen Arzt vor, wird dieser für Sie in der Regel bereits einen Aufnahmetermin vereinbart haben - wenn nicht, melden Sie sich bitte unter der jeweiligen Notfall-Telefonnummer.

Bitte bringen Sie am Aufnahmetag Ihre Versichertenkarte mit und melden sich in der zentralen Patientenaufnahme (ausgeschildert). Dort wird Ihnen Ihre Station mitgeteilt, bitte melden Sie sich dort beim Pflegeteam.

Wenn möglich, bringen Sie bitte vorhandene Vorunterlagen und eventuell die zuletzt eingenommenen Medikamente mit. Denken Sie daran, neben den üblichen persönlichen Dingen auch bequeme Straßenkleidung mitzubringen. Lassen Sie bitte Wertsachen zu Hause.


Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zur Aufnahme mit:

  • Ihre Krankenkassenkarte (GKV & PKV)
  • Einweisungsschein von Hausarzt oder niedergelassenen Neurologen/Psychiater o.ä.
  • digital lesbarer Medikamentenplan mit QR-Code im Original (ab 01.01.2020 Pflicht)
  • alle bisherigen Befunde und Behandlungsberichte (Original oder Kopie)
  • medizinische Ausweise wie z.B. Medikamenten- oder Herzschrittmacherausweise
  • soweit vorhanden: Patientenverfügungen und -vollmachten (Original oder Kopie)
     

Bitte bringen Sie für Ihren Aufenthalt folgendes mit:

  • Persönliche Hygieneartikel
  • bequeme Kleidung
  • Sportschuhe und Sportbekleidung
  • Hausschuhe
  • Bargeld für Nebenausgaben (Bistro, Café,...)
  • Lesestoff
     

Hinweis zur Eigenbeteiligung

Seit dem 01.01.2004 muss jeder Patient von Beginn der stationären Krankenhausbehandlung an eine Zuzahlung von 10 Euro für maximal 28 Tage - dies sind maximal 280 Euro im Jahr - leisten. Das gilt nicht für tagesklinische Angebote. Die Kliniken müssen diese Eigenbeteiligung an die jeweilige Krankenkasse weiterleiten. Die Zuzahlungspflicht besteht nicht bei Patienten vor Vollendung des 18. Lebensjahres, bei privatversicherten Patienten, bei Patienten mit Zuzahlungsbefreiung und bei Patienten, deren Krankenhauskosten direkt von der Sozialhilfeverwaltung getragen werden. Ihre Eigenbeteiligung zahlen Sie per Überweisung oder direkt an der Kasse.


Ihr Kontakt zu unseren Patientenaufnahmen:

Allgemeine Informationen zur Entlassung

Wann Ihre Entlassung aus der stationären Behandlung in den unseren kbo-Lech-Mangfall-Kliniken sinnvoll ist, entscheidet Ihr Arzt zusammen mit dem therapeutischen Team der Station. Sobald es soweit ist, wird der Sie behandelnde Arzt oder Therapeut mit Ihnen sprechen und gemeinsam die entsprechenden Vorbereitungen treffen.

Wir werden dann zeitgleich auch Ihre gesetzlichen Betreuer oder Angehörigen informieren. Ist eine Weiterbehandlung in einer Psychiatrischen Institutsambulanz, einer Tagesklinik oder bei einem niedergelassenen Psychiater oder Psychotherapeuten sinnvoll und geplant? Besprechen Sie diese Dinge unbedingt mit Ihrem Arzt oder Therapeuten. In unseren Institutsambulanzen und Tageskliniken bieten wir teilstationäre und ambulante Weiterbehandlungsmöglichleiten.

Die kbo-Lech-Mangfall-Kliniken führen ein strukturiertes Entlass-Management nach §39a SGB V durch.

 

Fotoquellen: ©kbo-Lech-Mangfall-kliniken gGmbH